Das Ringen um Aesthetik in Farbe, Form und Wort
Gedankenspruenge
 
Lass Dich fallen
Auch Du
Jetzt und hier
Der Weg nach unten
Nur dann
Moment
Ohne Dich
Wir sollten
Suche nach verlorenen Helden
Seele
Gegen die Ohnmacht
Zu spät
Grau
Engel
Das Licht und Die Dunkelheit
Das Rätsel der Begierde
Akt
Einsam
Versuchung
 
  Lass Dich fallen  


Glaubst auch Du an die Lüge
Du hättest keine Chancen
Und es würde gar nichts bringen
Über Deinen Schatten zu springen
Deine Angst zu verjagen
Einfach was Du denkst zu sagen

Lass Dich fallen
Weil das Fallen Grund genug ist
Lass Dich Fallen
Kein Gedanke ob das klug ist
Und Dein Geist wird sich weiten
Dich durch alle Zeiten leiten

Und du hörst es in der Ferne singen
Uns`re Schlachtrufe klingen
Diese Welt zu erretten
Also sprenge Deine Ketten
Hör denn Ruf und die Bitte
Und dann lenke Deine Schritte
Komm in unsre Mitte
Schüttel ab Deine Angst
Nichts was Du ihr verdangst
Ist es wert Dich zu halten
In diesem kalten, alten Leben
Es gibt mehr zu erstreben
Zu erkennen und erlangen
Es geht um alles oder nichts
Also treffe Deine Wahlen
Sei bereit den Preis zu zahlen
Stoß dich ab und lass Dich treiben
Denn es lohnt nicht hier zu bleiben
Steige auf und lern zu fliegen
Und wir werden mit Dir siegen

Lass Dich fallen
Weil das Fallen Grund genug ist
Lass Dich Fallen
Kein Gedanke ob das klug ist
Und Dein Geist wird sich weiten
Dich durch alle Zeiten leiten

Folg uns
Denn wir gehen Deinen Weg
Und Dein Wille wird uns lenken
Wie uns jeder Wille trägt
Spür die Kraft und die Macht
Sie pulsiert in Deinem Blut
Wenn Dein Geist erst erwacht
Dann erfüllt Dich dieser Mut
Er entfacht die kühle Glut
Und verwandelt Deine Wut
In den Willen zu verändern
Zu erkämpfen und erstreben
Und es ruft ein neues Leben
Das schon immer für Dich da ist
Das auch immer schon ganz nah ist
Dein Tag ist heute und nicht morgen
also mach dir keine Sorgen
Stoss dich ab und lass Dich treiben
Denn es lohnt nicht hier zu bleiben
Steige auf und lern zu fliegen
Und wir werden mit Dir siegen

Lass Dich fallen
Weil das Fallen Grund genug ist
Lass Dich Fallen
Kein Gedanke ob das klug ist
Und Dein Geist wird sich weiten
Dich durch alle Zeiten leiten


Steh jetzt auf
Denn nur Du bist was jetzt zählt
Neben vielen ander`n Träumern
Bist auch du jetzt auserwählt
Unter all diesen Spinnern
Werden wir zu Gewinnern
Nur um alle zu erinnern
Was das Herz des Lebens ist
Was ein jeder doch vermisst
Wenn er nur erst vergisst
Diese ganzen alten Lügen
Die uns schon so lang betrügen
Also lass sie jetzt zurück
Und wir finden unser Glück
Weit fernab aller Zeiten
In den grenzenlosen Weiten
Stoß dich ab und lass Dich treiben
Denn es lohnt nicht hier zu bleiben
Steige auf und lern zu fliegen
Und wir werden mit Dir siegen

Lass Dich fallen
Weil das Fallen Grund genug ist
Lass Dich Fallen
Kein Gedanke ob das klug ist
Und Dein Geist wird sich weiten
Dich durch alle Zeiten leiten

 
 
Auch Du
Wenn auch Du Deine Triebe lieber Liebe nennst
Von Dir selbst getrieben in den Abgrund rennst
Dann erkennst auch Du Deine Fesseln nicht
Hörst auch Du nicht zu wie Deine Seele bricht
Und mit jedem Deiner Worte fesselst Dich auch Du
Mit all Deinen Taten ziehst auch Du die Schlinge zu
Nur aus Angst zu verlieren was Du nie besessen hast
Weil Du schon vor langer Zeit vergessen hast
...
Dass Liebe niemals zwingt,
...
niemals erwartet
 
Jetzt und hier
Du willst nach Sicherheiten ringen
Deine ewigen Fragen zum Schweigen bringen
Du willst auf ewig mit dicken Stricken an Dich binden
Wirst an Deinem Ehrgeiz zu beherrschen erblinden
Und niemals finden was Du eigentlich suchst
Weil Du nicht suchst, weil Du Dich selbst verfluchst
An Deiner eignen Eitelkeit so kläglich zu verenden
Du musst nur endlich aufhören Dich selbst zu blenden
Fall ins bodenlose, wenn Du Dein Leben erblickst
Dann bist Du entsetzt weil Du so sehr erschrickst
Vor der Kälte die aus Deiner Seele um sich greift
Und jede Seele in Deiner Nähe mit ins Dunkel schleift
Und Deine Angst erzwang einst ein Versprechen
Doch es ist an der Zeit es jetzt und hier zu brechen
Dann öffnest Du die Augen und wirst endlich verstehen
Dass Deine Augen immer Augenblicke sehen
 
Der Weg nach unten
Wir sind nach unten gesunken und Im Dunkeln ertrunken
Weil unsere Seelen erloschen bis zum letzten Funken
Von Schwärze umströmt das Leben verhöhnt
Bis die Liebe zum Leben voll von Schmerzen aufstöhnt
Es ist alles vergessen von Lügen besessen und von Zweifel verschmutzt
Wir haben das Leben für unsren Hochmut benutzt
 
Nur dann
Man kann nur miteinander glücklich sein
Wenn man auch ohneeinander glücklich sein kann
 
Moment
Die Unendlichkeiten von Vergangenheit und Zukunft
Vereinen sich an einem Punkt ohne Vernunft
Und dieser winzige Moment ist die einzige Macht
In diesem Wimpernschlag liegt unendliche Kraft
Und wie sehr es auch meine Pläne verletzt
Der einzige Moment zu handeln ist jetzt
 
Ohne Dich
So viele Menschen um mich rum und doch bin ich allein
Deswegen bleibe ich stumm und ich ersticke im Keim
Und der Mensch von dem ich wusste er wird meine Rettung sein
Kehrt mir nun den Rücken und jetzt bin ich allein
Merke plötzlich wie die Einsamkeit mein Sein ergreift
Mich hat der Sterne Licht gestreift...
 
Wir sollten
Welche Macht hat uns zum Schweigen verurteilt?
....
In unseren Turm aus Licht
Kann uns kein Strahl der Finsternis durchdringen
Und uns erhellen

Die kalte Sonne lässt uns erschauern
Taucht uns ins wogende Dahintreiben
Wie einsam müssen wir sein
Um wirklich sicher zu sein?

Wo sind der Visionen Gräber?
Tief im Leib der Erde eingebettet
Wir sollten sie von den Toten erwecken
Um der Welt ein bisschen Leben einzuhauchen

 
Suche nach verlorenen Helden
Wo seid ihr alle,
die ihr daran geglaubt habt?
habt Wasser auf Euer Feuer geschüttet
bis ihr Gewissheit hattet
dass es nicht Feuer genug war
Habt Euch emporgeschwungen
Auf Euren Himmelsflug
Und ihn vergessen
Um nicht zu merken, dass ihr fallt

Wo seid ihr alle
Die an das Leben glaubten?
Glaubt ihr jetzt alle
An den Tod?
Seid zur Menschheit zurückgekehrt
Aber habt der Welt den Rücken gewandt
Seid ihr wirklich zu lebensmüde
Um Aufzustehen

Wo seid ihr alle?
Diese Welt vermisst Euch
ICH
Vermisse Euch!

 
Seele
Schrei nicht mehr
Schmetterling
Bald ist der Schmerz hinfortgeflattert
In die Unendlichkeit
Wo Licht und Dunkelheit sich küssen

Schrei nicht mehr
Schmetterling
Was wäre es für ein Leben
Wenn es Dich nicht schmerzte

Schrei nicht mehr Schmetterling
Ich werde Dein Schreien nicht vergessen...

 
Gegen die Ohnmacht
Wenn ich schon längst
Aus der Erinnerung geweht bin
Mein Name zu Staub zerfallen ist
Gedanken leben weiter

Meine Werke
Nur ein kurzes Leuchten
Werden in der Zeit vergehen
Gedanken leben weiter

Ihr alle da draußen
Die denken
Wisst ihr eigentlich
Welche Macht ihr damit habt

Es gibt keine größere Kraft
Als den Fluss der Inspiration
Der die Geschichte durchströmt
Wie viele Gedanken
Vermag ein einzelner Gedanke anzustoßen???

Welcher Gedanke von mir wird die Welt verändern?

 
Zu spät
Wenn es schon zu spät ist
Um endlich aufzuwachen
Dann lass uns weiter schlafen
Entschlafen in den sicheren Untergang

Wer hätte jetzt noch die Kraft?
Der lange Schlaf hat uns so müde gemacht
Wer mag schon dem Verhängnis ins Auge sehen?
Wo wir sie so lange verschlossen haben

Halt mich fest
Dass ich nicht aufstehe
So oder so
Renne ich in das sichere Verderben

 
Grau
Sie ist so schön
Diese Welt
So schön
Dass es schmerzt

Sie ist so voller Licht
Dass ich für einen Moment
Die allgegenwärtige Dunkelheit
Vergessen kann

Oh bunte Welt
Jeden Farbschimmer möchte ich in mich aufsaugen
Bis du grau geworden bist
Bis wir dich endlich besiegt haben

 
Engel
In den Bildern
Die um mich dahintreiben
Mich Tag für Tag umwirbeln
Scheint zuweilen ein Licht
In die chaotische Finsternis
Lass sie nicht verblassen, diese Bilder!
Lass mich treffen, von den Lichtblitzen
...
mitten ins Herz!
 
Das Licht und Die Dunkelheit
Was ist es,
was das Licht von der Dunkelheit trennt
die Dunkelheit vom Licht?

Ist es wirklich nur ein Einziger Gedanke?

 
Das Rätsel der Begierde
Ist es das,
Was uns antreibt?
Die Begierde?
...
Was sonst noch?
 
Akt
Nichts hat der Kunst
Mehr Formen geschenkt
Als Eros
 
Einsam
Dass ich mich einsam fühle,
wenn ich allein bin,
liegt vielleicht daran,
dass ich nicht bei mir bin,
weil ich bei Dir bin!
 
Versuchung
... und führe mich nicht in Versuchung
kannst mich ja doch nicht erlösen

wie leicht es für Dich wär
nur ein Blick von Dir

doch führe mich nicht in Versuchung
...
führe mich...